Heute war früh aufstehen angesagt. Um 13 Uhr sollte Paikea zurück ins Wasser gekrant werden. Oder früher oder später, je nachdem, wie die Mitarbeiter der Werft vorankommen, hatte man mir geschrieben. Also klingelte der Wecker schon um 5 Uhr, denn um 5:30 wollte ich losfahren.
So früh am Morgen ist auf der Autobahn noch kaum jemand unterwegs, und deshalb komme ich zügig voran. Seit November hatte ich Paikea nicht mehr gesehen. Den Winter über stand sie aufgebockt auf dem Parkplatz, und natürlich habe ich mich in den letzten Monaten mehr als einmal gefragt, ob sie Wind, Wetter und Kälte gut überstanden hat. Von außen können Regen und Sturm einiges anrichten, und im Inneren hat man schon von Booten gehört, in denen sich über den Winter durch Kondenswasser Schimmel ausgebreitet hat.
Kurz vor der Ankunft verschwindet der Sonnenschein im Nebel, der immer dichter wird. Gegen 10 Uhr passiere ich die Schranken der Marina. Als Erstes schaue ich nach Paikea. Zumindest von außen sieht alles gut aus. Danach gehe ich zur Rezeption. Es bleibt bei 13 Uhr, ich muss mich also noch etwas gedulden.
Ich mache eine Runde durch die Marina und besuche meinen Liegeplatz. Dort wurde der Steg erneuert, und zwei Mitarbeiter montieren gerade die Wasserhähne und verlegen die letzten Stromleitungen. Im Supermarkt kaufe ich ein paar Vorräte ein: Kaffee, Milch, Erbsensuppe und Brötchen. Eigentlich wollte ich zwei Tage hierbleiben, um das Boot schon einmal ein wenig auf die Saison vorzubereiten. Darauf hatte ich mich gefreut.

Um 13 Uhr geht dann alles ganz schnell. Ein freundlicher Mitarbeiter der Werft verschiebt zuerst einige Boote, die vor Paikea stehen, und fährt sie dann zum Kran. Die Bänder werden angelegt, das Boot angehoben und wenig später wieder über dem Wasser abgelassen. Und schon ist Paikea wieder in ihrem Element. Das berührt mich. Freude auf die kommende Saison mischt sich mit einer leichten Nervosität.
Die Werftmitarbeiter helfen mir noch beim Anschlagen der Segel. Das Rollgroßsegel traue ich mir immer noch nicht ganz allein zu, und ich bin froh, dabei fachkundige Hilfe zu haben. Ein Teil von mir findet, dass ich das eigentlich längst allein können sollte. Von einem „echten“ Segler erwartet man so etwas ja. Vielleicht nächstes Mal.
Als wir fertig sind, fühlt sich alles schon wieder vertrauter an. Oben an Deck ist Paikea allerdings ziemlich dreckig: Laub vom Herbst, Schmutz, der über den Winter herangeweht wurde, und grüne Algen auf dem feuchten Teakdeck. Darum will ich mich kümmern, sobald Paikea wieder in ihrer Box liegt.
Dort geht es nun erst einmal hin. Die kurze Fahrt durch den nebligen, noch fast leeren Hafen hat etwas Mystisches. Zum Glück beobachtet niemand mein Anlegemanöver. Nach der Winterpause geht mir das noch nicht wieder leicht von der Hand. Zum Glück ist nur wenig Wind, und nach ein paar Korrekturen liegt Paikea schließlich fest in ihrer Box.
Jetzt noch das Gröbste erledigen, dann wollte ich es mir im Inneren warm und gemütlich machen und erst morgen mit den eigentlichen Saisonvorbereitungen weitermachen.
Ich drücke die Knöpfe der Dieselheizung. Statt der gewohnten Arbeitsgeräusche begrüßt mich nur die blinkende Status-LED. Ich probiere es mehrmals, immer mit dem gleichen Ergebnis. Im Büro der Werft frage ich einen Techniker, was ich noch versuchen könnte und ob sich vielleicht jemand die Heizung ansehen kann. Er erklärt mir, wie ich sie zurücksetze, sagt aber auch, dass es kurzfristig niemanden gibt, der helfen kann.
Also probiere ich selbst noch ein paar Dinge aus und mache mir dann erst einmal einen Kaffee. Dabei merke ich, dass sogar im Boot mein Atem in der Luft kondensiert. In diesem Moment wird mir klar, dass ich die Nacht ohne Heizung so nicht an Bord verbringen möchte. Schade, dann wohl noch nicht. Nicht heute.
Spontan beschließe ich, alles stehen und liegen zu lassen. Ich schließe das Schiebeluk von außen und mache mich wieder mit dem Auto auf den Heimweg.
Schade, dass der Tag so anders gekommen ist, als ich gedacht hatte. Mit vielem hatte ich gerechnet, aber nicht damit, dass ausgerechnet die Heizung streiken würde. Und ein neues Hobby als Dieselheizungsbastler stand eigentlich auch nicht auf meiner Wunschliste. Hoffentlich lässt sich das noch vor dem eigentlichen Saisonbeginn reparieren.
Kurz vor Mitternacht komme ich zu Hause an und beende einen ereignisreichen und anstrengenden Tag. Paikea liegt wieder im Wasser. Ich selbst brauche für den Saisonstart offenbar noch einen zweiten Anlauf.
Heute war früh aufstehen angesagt. Um 13 Uhr soll Paikea zurück ins Wasser gekrant werden. Oder früher oder später, je nachdem wie die Mitarbeiter vorankommen, schrieb mir die Werft. Also klingelte der Wecker schon um 5 Uhr, denn um 5:30 wollte ich schon unterwegs sein. So früh morgens ist noch niemand auf der Autobahn unterwegs, und so komme ich zügig voran. Seit November bin ich nicht mehr bei Paikea gewesen; sie steht dort seitdem aufgebockt auf dem Parkplatz. Öfters habe ich mich gefragt, ob sie den Winter gut überstanden hat oder sie Schaden genommen hat. Von aussen können ja Wind und Wetter einiges anrichten und von innen hat man schon of von Boten gehört, bei denen die kondensierende Feuchtigkeit jede Menge Schimmel gedeihen ließ. Kurz vor der Ankunft weicht der Sommenschein Nebel, der auch immer dichter wird. Schon gegen 10 Uhr passiere ich die Schranken der Marina. Zuallererst schaue ich nach Paikea. Zumindest von aussen sieht alles in Ordnung aus. Danach geht es zur Rezeption. Es bleibt bei 13 und ich muss noch etwas Geduld haben. Ich mache eine Runde durch die Marina und besuche meinen Liegeplatz. Dort wurde der Steg erneuert und zwei Mitarbeiter montieren gerade die Wasserhähne und verlegen die letzten Stromleitungen. Im Supermarkt kaufe ich ein paar Vorräte: Kaffee, Milch, Erbsensuppe, Brötchen – denn ich möchte zwei Tage hier bleiben, um das Boot schon mal ein wenig auf die Saison vorzubereiten. Darauf freue ich mich!
Um 13 Uhr geht dann alles ganz schnell. Der freundliche Mitarbeiter der Werft verschiebt erst ein paar Boote, die vor Paikea stehen und fährt sie dann zum Kran. Die Bänder angelegt, das Boot angehoben und über dem Wasser wieder abgelassen. Schon ist Paikea wieder in Ihrem Element. Das ist irgendwie ein bewegte es Gefühl. Nervosität mischt sich mit Freude auf die kommende Saison. Die Werftmitarbeiter helfen mir noch beim Anschlagen der Segel. Das Rollgroßsegel traue ich mir immer noch nicht ganz alleine zu und ich bin froh, dabei fachkundige Hilfe zu haben. Ich habe ja schon die Erwartung, das auch ganz alleine zu können. Das scheint von einem „echten“ Segler ja auch erwartet zu werden. vielleicht nächstes Mal. Als wir fertig sind, fühlt sich das schon vertrauter an. Oben auf Deck ist Paikea ziemlich dreckig: Laub aus dem Herbst, Dreck, der über den winter raufgeweht wurde und grüne Algen die sich auf dem feuchten Teakdeck gebildet haben. Darum kümmere ich mich, wenn Paikea in Ihrer Box liegt. Dort geht es nun erstmal hin. die kurze Fahrt durch den nebligen und noch einsamen Hafen fühlt sich etwas mystisch an. Zum Glück beobachtet niemand mein Anlegemanöver, nach der Winterpause geht mir das noch nicht leicht von der Hand. Zum Glück ist gerade nicht viel Wind und nach ein paar Korrekturen ist Paikea dann ist in ihrer Box festgemacht. Jetzt noch das gröbste erledigen und dann möche ich es mir im inneren warm und gemütlich machen und erst morgen weiter mit den Saisonvorbereitungen machen.

Ich drücke die Knöpfe der Dieselheizung. Statt der gewohnten Arbeitsgeräusche begrüßt mich nur die Status LED mit einem Blinken. Ich versuche es ein paar Mal, immer mit em gleichen Ergebnis. Im Büro der Werft frage ich den Techniker dort, was ich noch probieren könnte und ob jemand sich das ansehen könnte. Er erklärt mir, wie ich die Heizung zurücksetze, sagt aber auch, dass es niemanden gibt, der mir kurzfristig helfen könne. Ich probiere nochmal ein paar Dinge an der Heizung und beschließe erstmal, eine Pause und mir einen Kaffee zu machen. Beim Kaffee merke ich, dass sogar im Boot mein Atem noch in der Luft kondensiert. Mir wird klar, dass ich ohne Heizung die Nacht so nicht im Boot verbringen möchte. Spontan beschließe ich, alles stehen und liegen zu lassen, schließe das Schiebeluk von aussen zu und mache mich mit dem Auto wieder auf den Weg nach Hause. Schade, dass das anders gekommen ist, als ich gedacht und geplant habe. Ich hatte mit allem möglichen gerechnet, nur nicht damit, dass die Heizung nicht funktionieren könnte. Und ich habe mir auch nicht Dieselheizung als neues Hobby zum Basteln gewünscht. Hoffentlich lässt sich das noch bis zum Saisonbeginn reparieren. Kurz vor Mitternacht komme ich zu Hause an und beende den ereignsireichen und anstrengenden Tag – etwas anders als geplant.

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